Bundesnetzagentur veröffentlicht Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde zur Förderung von KWK-Anlagen für den Gebotstermin 1. Dezember 2017 veröffentlicht.

Für neue oder modernisierte KWK-Anlagen mit einer installierten KWK-Leistung von mehr als 1 bis einschließlich 50 MW wird die Höhe der Zuschlagszahlungen seit dem 1. Januar 2017 im Rahmen von Ausschreibungen ermittelt (RGC berichtete). Der Gebotstermin für die erste Ausschreibungsrunde war der 1. Dezember 2017. Ausgeschrieben waren insgesamt 100 MW installierte KWK-Leistung.

Am 8. Dezember 2017 veröffentlichte die BNetzA die Ergebnisse dieser ersten Ausschreibungsrunde. Insgesamt wurden Gebote für ca. 81,9 MW bezuschlagt. Eine Übersicht der bezuschlagten Angebote finden Sie hier. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 4,05 ct/kWh. Der niedrigste Gebotswert liegt bei 3,19 ct/kWh. Der höchste Gebotswert, der noch einen Zuschlag erhalten hat, liegt bei 4,99 ct/kWh. Damit blieben die Gebote deutlich unter dem gesetzlich festgeschriebenen Höchstwert für KWK-Anlagen von 7,0 ct/kWh.

Nach Auskunft der BNetzA wurden deutlich mehr Angebot eingereicht, als am Ende bezuschlagt wurden. Eingereicht wurden 20 Gebote mit einem Volumen von 225 MW. Damit war die Ausschreibung deutlich überzeichnet. Dass trotz eines Ausschreibungsvolumens von 100 MW installierter KWK-Leistung nur rund 81,9 MW bezuschlagt wurden, liegt daran, dass das nächste zu bezuschlagende Gebot das Ausschreibungsvolumen deutlich überschritten hätte. Das nicht zugeschlagene Volumen wird in der nächsten Ausschreibungsrunde nachgeholt. Der nächste Gebotstermin ist der 1. Juni 2018.

Weitere Informationen der BNetzA zu den Ausschreibungen für KWK-Anlagen finden Sie hier.