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In der ersten technologieoffenen Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur gingen alle Zuschläge an die Solarenergie

Fotovoltaik-Projekte erhielten alle 32 Zuschläge, während nicht ein einziges Onshore-Windprojekt einen Zuschlag erhielt.

Gebotstermin für diese erste technologieoffene Ausschreibungsrunde war der 1. April, ausgeschrieben war ein Volumen von 200 Megawatt (RGC berichtete).

Der durchschnittliche Zuschlagswert betrug 4,67 Cent/kWh. Der niedrigste Zuschlagwert unter den erfolgreichen Geboten lag bei 3,96 Cent/kWh, der höchste bei 5,76 Cent/kWh.

Die meisten Zuschläge erhielten Fotovoltaik-Projekte, die sich in den Verteilernetzausbaugebieten befinden. Die Verteilernetzausbaugebiete beruhen auf einer Sonderregelung. Mit dieser Regelung wurden Gebote in Gebieten, wo bereits viele Erneuerbare-Energien-Anlagen stehen, mit einem Aufschlag versehen, was die Chancen mindern und dem Netzausbau zugutekommen sollte. Offensichtlich entfaltete diese Regelung aber keine Wirkung.

Grundsätzliche Informationen und eine Liste der Zuschläge finden Sie hier.