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Kosten für Netzstabilisierung lagen in 2017 über einer Milliarde Euro

Kostentreiber für die steigenden Netzentgelte ist vor allem der Aufwand für die Netzstabilisierung

Jochen Homann, der Präsident der Bundesnetzagentur gab in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) an, dass die Netzentgelte derzeit vor allem deshalb ansteigen, weil nicht ausreichend in Leitungen investiert würde und deshalb die Kosten für die Sicherung der Systemstabilität in die Höhe gehen.

Es stehe noch nicht endgültig fest, welche Kosten das Herauf- und Herunterfahren von Erzeugungsanlagen in 2017 genau gekostet hat. Das Gleiche gilt für die Entschädigungszahlungen an abgeregelte Windkraftanlagen.
Jedenfalls dürften die Kosten in 2017 aber einen „Rekordwert von weit mehr als einer Milliarde Euro erreicht haben“.