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Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie

Der Anteil der erneuerbaren Energien soll bis zum Jahr 2030 bei 32 % liegen

In der Vergangenheit berieten sich die Europäische Kommission, das Europäisches Parlament und der Rat in einem sogenannten Trilog zur Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (Richtlinie 2009/28/EG) vom 23.04.2009. Diese Richtlinie legt unter anderem die Ausbauziele für Erneuerbare Energien für die Europäische Union fest. Dabei macht sie auch Vorgaben zur Ausgestaltung der Förderinstrumente sowie zu den Kooperationsmechanismen zwischen den Mitgliedstaaten. Aktuell liegen die europäischen Ausbauziele für das Jahr 2020 bei 20 %.

Wie die Europäische Kommission in ihrer Pressemitteilung berichtet, einigten sich die europäischen Institutionen am 14. Juni 2018 auf eine Neufassung der Richtlinie. Danach soll bis zum Jahr 2030 der Anteil an erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch der Europäischen Union 32% betragen. Dabei soll das Vertrauen der Investoren über gemeinsame Regeln für die Förderung der Erneuerbaren Energien gestärkt werden. Darüber hinaus soll die neugefasste Richtlinie auch Regeln zum Eigenverbrauch von erneuerbaren Energien enthalten.
Nach Inkrafttreten der novellierten Erneuerbare-Energien-Richtlinie müssen die nationalen Mitgliedsstaaten die einzelnen Regelungen in nationales Recht umsetzen.
Zur Pressemitteilung der Europäischen Kommission (nur in englischer Sprache) gelangen Sie hier.